Quartierskonzepte setzen sich auf Ebene des Quartiers mit den Fragestellungen der Energiewende unter Beteiligung lokaler Akteursgruppen und der Personen vor Ort auseinander. Damit bieten sie einen weitaus höheren Detailierungsgrad gegenüber weiteren strategischen Instrumenten wie z. B. Klimaschutzkonzepte und kommunale Wärmeplanung. In Quartierskonzepten liegt der Fokus darauf, wie die Wärmewende im Quartier vollzogen werden kann. Insbesondere wird herausgearbeitet, welche technischen und wirtschaftlichen Lösungen zur Dekarbonisierung der Wärmeversorgung privater, gewerblicher und kommunaler Gebäude zielführend sind. Ergänzend dazu wird die lokale Stromerzeugung innerhalb des Quartiers, vor allem der Photovoltaikausbau, einbezogen. Darüber hinaus können individuell eine nachhaltige Mobilität, Barrierefreiheit, grüne Infrastruktur und Klimaanpassung für das Quartier eingebunden werden.
Als Quartier gelten z.B. Ortsgemeinden (Referenzprojekt VG Montabaur). Aber auch schon bereits zwei Gebäude, die sich in unterschiedlicher Trägerschaft und auf einer zusammenhängenden Fläche befinden, wie beim Referenzprojekt des Schulzentrums in Hamm (Sieg) (Bild).
Die Transferstelle Energie (TSE) verfügt über langjährige Erfahrung in der Ausarbeitung von Quartierskonzepten nach KfW 432. Seit 2010 wurden mehr als 20 Projekte erfolgreich zum Abschluss gebracht. Einige unserer Projekte haben wir in enger Zusammenarbeit mit der StadtLandPlus GmbH aus Boppard-Buchholz erarbeitet. Diese Kooperation ermöglicht es uns, auch künftig Quartierskonzepte mit einer Expertise im energetischen (TSE) und stadtplanerischen (SLP) Bereich zu bearbeiten.
Erfahrungsgemäß sind die Fördermittel schnell ausgeschöpft – Schnelligkeit lohnt sich: Besprechen Sie sich und kontaktieren Sie uns gerne für weitere Informationen zum Förderprogramm, zu unseren Referenzen oder für ein unverbindliches Beratungsgespräch!


